Trojanerbaukasten mit Premium-Support
20. Juni 2008 | 5 ArtikeleinblendungenVon solch einem Support kann der normale Anwender nur träumen: Rund-um-die-Uhr-Online-Support, 6 Monate lang Softwareersatz, so oft man will. Die Entwickler des Trojanerbaukastens Turkojan bieten ihren Kunden einiges, um sie zufriedenzustellen. In der Gold Edition hat der Kunde laut Preisliste innerhalb von sechs Monaten beliebig oft Anspruch auf eine Ersatzversion des Toolkits, sobald ein Virenscanner einen von ihm gebauten Trojaner erkennt. Daneben wartet die 249 US-Dollar kostende Gold Edition mit zahlreichen Funktionen auf, die weit über das hinausgehen, was man früher von solchen Baukästen gewohnt war: Videostreaming über eine Webcam, Audiostreaming über ein am PC angeschlossenes Mikrofon und Realtime-Screen-Viewing, um jede Aktion auf einem infizierten System verfolgen zu können. Dass ein mit Turkojan 4.0 erstellter Trojaner daneben auch Passwörter ausspähen kann und Tastatureingaben mitliest, muss man da kaum noch erwähnen.
Kaffeemaschine über das Internet gehackt - Kaffee versaut
18. Juni 2008 | 2 ArtikeleinblendungenDa hört der Spaß aber auf: Laut dem Bericht eines australischen Sicherheitsspezialisten weist das Internet Connection Kit des Kaffeemaschinenherstellers Jura Sicherheitslücken auf, mit denen Hacker anderen Leuten den Kaffee versauen können. So schreibt Craig Wright in einem Mailing an die Bugtraq-Mailing-Liste, dass es über das Netz möglich sei, in der Kaffeemaschine die Einstellungen zur Zubereitung zu ändern.
Dabei ließe sich die Standardmenge des Kaffeepulvers und des Wassers einstellen. Wenig Pulver mit viel Wasser käme dabei wohl für viele Kaffeetrinker sicherlich einer Denial-of-Service-Attacke gleich. Darüber hinaus sollen sich auch noch diverse andere Einstellungen manipulieren lassen, die anschließend den Service eines Techniker vor Ort erfordern – was die Netzwerkfähigkeit eigentlich verhindern soll.
Neuer Computervirus: Festplatten-Daten werden verschlüsselt
15. Juni 2008 | 9 ArtikeleinblendungenEntschlüsselung nur gegen "Lösegeld"
Sicherheitsexperten schlagen Alarm. Ein neues Schadprogramm verschlüsselt Dateien in infizierten Rechnern. Das Entschlüsselungsprogramm gibt es von cyberkriminellen Erpressern gegen Bares - ein kriminelles Geschäftsmodell mit Zukunft, sagen Experten.
Keine Entwarnung an der Wurm- und Virenfront: Die Zahl der Schadprogramme werde sich 2008 im Vergleich zum Vorjahr verzehnfachen, befürchten Experten der russischen Antivirenfirma Kaspersky. 20 Millionen neue Schadprogramme sagen die russischen Experten insgesamt voraus. Andere Sicherheitsunternehmen warten mit ähnlichen Prognosen auf.
"Ihre Dateien wurden verschlüsselt"
Weltrekord - 50. Virus Bulletin Award für ESET NOD32 Antivirus Produkte
13. Juni 2008 | 8 Artikeleinblendungen ESET, eines der fu¨hrenden Unternehmen in der Antiviren-Technologie, gab bekannt, einen neuen Weltrekord erzielt zu haben. Zum 50. Mal hat man die begehrte Auszeichnung VB 100 des britischen Testlabors Virus Bulletin erhalten.
Virus Bulletin unterzieht im Sinne der Anwender die Produkte der Antiviren-Hersteller regelmäßig ausgiebigen Tests zur Virenerkennung und zur Praxistauglichkeit. Dabei mu¨ssen auf verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder Novell, alle aktuell im Umlauf befindlichen Computer-Schädlinge (In The Wild) erkannt werden. Weiterhin du¨rfen bei den Tests der On-Demand und On-Access-Scanner keinerlei Fehlalarme auftreten, die z.B. eine Betriebssystem-Datei fälschlicherweise als Virus bezeichnen.
